Fischer & Würfl – Mitarbeiter/-in des Monats 12/2016

Tuc van Tran

Unser Mitarbeiter des Monats Dezember ist Tuc van Tran.

Seit wann sind Sie bei Fischer & Würfl?

Nach meinem Praktikum im August 1992 wurde ich als fester Mitarbeiter des Unternehmens eingestellt. Meine Schlosserausbildung hat mir sehr geholfen, mich in der Produktion schnell zurechtzufinden.

Was würden Sie sagen, warum Sie schon so lange bei Fischer & Würfl tätig sind?

Ich finde es toll, wenn sich Kollegen auf einander verlassen können und an einem Strang ziehen. Wir sind ein eingespieltes Team und das gestaltet den Arbeitsablauf auch in hektischen Zeiten reibungslos und harmonisch. Was mir persönlich besonders viel bedeutet: Ich werde hier nicht allein gelassen und kann immer auf die Unterstützung der Anderen zählen.

Was denken Sie, warum Sie Mitarbeiter des Monats geworden sind?

Ich bin ein Generalist und kann an allen Stellen der Produktion eingesetzt werden. Mein Haupteinsatzgebiet ist die Maschinenbedienung der Plasmaschneideanlage und hier mache ich einen zuverlässigen Job. Ich denke, das ist der Grund, warum mich der Chef und die Kollegen zum Mitarbeiter des Monats gewählt haben. Dafür möchte ich mich bei allen ganz herzlich bedanken.

Was ist Ihr Ziel bei Fischer & Würfl?

Ich bin jetzt schon so lange dabei und möchte unbedingt zusammen mit meinem Chef und meinen Kollegen das Unternehmen noch viel größer machen.

Brandschutzklappen: Klappe zu – Brand gebannt

Brand schutz klappen

Lüftungskanäle ohne Brandschutzklappen sind eine tolle Sache: Sie sorgen für frische Luft und entfernen Gerüche, Schadstoffe und CO2 aus der Raumluft – solange es nicht brennt. Denn dann können Lüftungskanäle Feuer und Rauch über das ganze Gebäude verteilen.

Um das zu verhindern, gibt es Brandschutzklappen. Sie werden überall dort eingebaut, wo Lüftungskanäle Brandabschnitte kreuzen. Bei einem Feuer schließen sie sich selbsttätig und sorgen dafür, dass der Brand in dem betroffenen Brandabschnitt bleibt und sich nicht ausbreiten kann.

Wie funktioniert eine Brandschutzklappe?

Meistens handelt es sich um eine im Lüftungskanal angebrachte runde oder rechteckige Klappe, die im Normalbetrieb in Längsrichtung des Kanals ausgerichtet ist, so dass die Luft vorbeiströmen kann. Bei einem Brand dreht sie sich um 90 Grad und verschließt den Kanal zuverlässig. Wegen der in der Mitte angebrachten Achse wirken Über- oder Unterdruck immer gleichmäßig auf die beiden Seiten der Klappe und heben sich gegenseitig auf. Im Durchmesser können Brandschutzklappen zwischen 80 mm und 1500 mm variieren.

Grundsätzlich gibt es zwei Bauformen: Brandschutzklappen mit mechanischer oder mit elektrischer Auslösung.

Brandschutzklappe

Mechanische Brandschutzklappen

Sie werden durch ein Schmelzlot in ihrer normalen Position gehalten. Je nach Ausführung verflüssigt sich das Lot bei einer Temperatur von 72° C oder 95° C und eine Feder, früher auch ein Gegengewicht, stellt die Klappe in die Position „geschlossen“.

Eine ziemlich narrensichere Konstruktion, die ohne Strom und mit wenigen und einfachen mechanischen Bauteilen auskommt. Gegen Rauch hilft sie allerdings nicht, sofern der Rauch nicht schon sehr heiß ist. Auch die Lüfter laufen erst einmal weiter und können den Rauch in andere Brandabschnitte verteilen.

Dabei muss man bedenken, dass die meisten Todesopfer bei Feuern durch eine Rauchvergiftung gestorben sind und nicht, weil sie verbrannt sind. Dichter Rauch erschwert zudem die Orientierung; man sieht buchstäblich nicht mehr die Hand vor Augen und kann den Ausgang nicht mehr finden.

Elektrische Brandschutzklappen

Elektrische Brandschutzklappen werden über einen Stellmotor oder – seltener – über einen Haltemagneten betrieben. Im Brandfall schließt allerdings nicht der Elektromotor die Klappe, was ein Risiko wäre, falls der Strom ausfällt. Die Schließung besorgt ein sogenannter Federrücklaufantrieb. Den kann man sich wie eine aufgezogene Uhrfeder vorstellen, die im Ernstfall freigegeben wird.

Der Elektromotor dient nur dazu, die Klappe zu öffnen und im Normalbetrieb offen zu halten. Bei Stromausfall schließt sie sich automatisch. Man nennt das Ruhestromprinzip.

Ausgelöst wird die Brandschutzklappe durch Hitze- oder Rauchsensoren, wie sie sich auch in Rauchmeldern finden. Die Sensoren können auch weit entfernt von der Klappe angebracht sein und im Ernstfall alle Kanäle im Gebäude gleichzeitig verschließen. Zusätzlicher Vorteil: Gleichzeitig können auch die Lüfter gestoppt werden.

Um ganz sicher zu gehen, sind auch die elektrischen Brandschutzklappen zusätzlich mit Schmelzlot ausgestattet.

Brandschutzklappen – aber sicher

Brandschutzklappen werden als komplettes Bauteil geliefert. Sie bestehen aus einem Rohrabschnitt mit passenden Stutzen und der Mechanik bzw. Elektronik. Bei Kanälen aus verzinktem Eisenblech oder aus Edelstahl gehört auch ein elastischer Stutzen dazu. Er ist nötig, weil sich die Metallkanäle in der Hitze ausdehnen und die Brandschutzklappe aus der Wand drücken könnten. Der Stutzen staucht sich oder brennt einfach ab und verhindert eine mechanische Einwirkung auf die Klappe.

Alle diese Teile bilden eine Einheit, die eine bauamtliche Zulassung erhält. Jede Brandschutzklappe ist für ganz bestimmte Anwendungen ausgelegt und auch nur dafür zugelassen. Dabei unterscheidet man nach der Größe des Brandabschnitts, den brennbaren Materialien, den anwesenden Personen, nach Büroräumen, Küchen oder Lagern, um einige Beispiele zu nennen.

Bei einem Verstoß gegen die bauamtliche Zulassung haftet der Handwerker, Bauingenieur oder Architekt, der für den Einbau verantwortlich war. Eine Verantwortung, die man nicht leicht nehmen sollte, denn schließlich stehen Menschenleben auf dem Spiel – falls jemand infolge des Verstoßes gegen Bauvorschriften verletzt oder getötet werden sollte, drohen auch langjährige Haftstrafen.

Brandschutzklappen

Weitere Produktdetails und Ansprechpartner zum Thema Brandschutzklappen finden Sie unter: www.fischerundwuerfl.de

Fischer & Würfl – Mitarbeiter/-in des Monats 11/2016

Waldemar Spengler

Unser Mitarbeiter des Monats November ist Waldemar Spengler.

Waldemar, was machen Sie bei Fischer & Würfl?

Ich bin seit fast 20 Jahren bei Fischer & Würfl. In unserer Produktion beherrsche ich jeden Arbeitsgang und bin das Bindeglied zwischen der Arbeitsvorbereitung und der Produktion.

Wie kamen Sie zu Fischer & Würfl?

1994 musste ich meine drei Kinder und meine Ehefrau in Sicherheit bringen. Deshalb kamen wir von Kasachstan nach Deutschland. Dann wurde ich 1996 bei Fischer & Würfl eingestellt. Ich arbeitete mich sehr schnell ein und übernahm verschiedene Positionen und Posten in der Produktion. Durch meine Kompetenz, Eigeninitiative, Ehrlichkeit und meine Liebe zum Beruf bin ich ein wichtiger Teil des Unternehmens geworden.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Natürlich wünsche ich mir, bis zur Rente weiterhin ein Teil des Fischer & Würfl-Teams zu sein. Zudem wünsche ich mir, dass mein Sohn Andreas eine ebenso schöne und lange Zeit hier verbringen wird, wie ich es durfte und darf.

Fischer & Würfl – Mitarbeiter/-in des Monats 10/2016

Dieter Rams von Fischer & Würfl

Unser Mitarbeiter des Monats Oktober ist Dieter Rams.

Dieter, was machen Sie bei Fischer & Würfl?

Ich bin hier seit 20 Jahren Lagerleiter und habe bei Fischer & Würfl schon an fast jedem Arbeitsplatz gearbeitet. Deshalb kenne ich mich bestens mit allen Maschinen und den Produkten von Fischer & Würfl aus.

Wie kamen Sie zu Fischer & Würfl?

Alles begann vor fast 30 Jahren. Als gelernter Zimmerer war ich auf Jobsuche und wurde bei Fischer & Würfl eingestellt. Schon bald schätzte man mich sehr für meine Kompetenzen, meine Vielseitigkeit und mein Engagement, neue Herausforderungen anzugehen. Aus einem anfänglichen Job entstand für mich ein Beruf, den ich bis heute sehr gerne ausübe.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Ganz klar: Nachdem ich fast mein ganzes Berufsleben bei Fischer & Würfl verbracht habe, möchte ich gerne bis zur Rente hier bleiben.

Fischer & Würfl – Mitarbeiter/-in des Monats 09/2016

Fischer & Würfl Linda Sahl

Linda Sahl ist Mitarbeiterin des Monats bei Fischer & Würfl GmbH & Co. KG.

Linda, was machen Sie bei Fischer & Würfl?

Seit dem 04.01.2016, damals noch als Praktikantin, bin ich in der kaufmännischen Abteilung des Unternehmens tätig. Dort habe ich mich sehr schnell eingearbeitet und bereits in kurzer Zeit viel dazugelernt. Mittlerweile erledige ich Auftragsbearbeitungen sogar schon fast selbstständig.

Wie kam es zu der Entscheidung für das Praktikum?

Da mein Berufswunsch schon seit längerer Zeit Kauffrau für Büromanagement ist, habe ich mich im Vorfeld über das Berufsbild informiert. Dann ging es darum, ein passendes Unternehmen für mein Praktikum zu finden. Ich musste nicht lange suchen: Mir war Fischer & Würfl als regional verbundenes und verwurzeltes Ausbildungsunternehmen bereits bekannt. Ich habe mich dort vorgestellt und wurde direkt für das Praktikum genommen.

Wie ging es dann nach dem Praktikum weiter?

Ich habe mich gut im Unternehmen integriert und fühle mich sehr wohl. Ich gehöre einfach schon dazu. Vermutlich war dies ein wichtiger Grund, weshalb mir die Geschäftsleitung einen Ausbildungsplatz angeboten hat. Am 01.08.2016 ging dann mein Wunsch in Erfüllung – ich begann meine Ausbildung bei Fischer & Würfl.

Herzlich willkommen im Team, Linda Sahl!

Fotografie-Workshop für Auszubildende bei Fischer und Würfl

Fotografie-Workshop

Jede Menge Blitzlicht gab es heute bei Fischer & Würfl – was war da los? Hat sich hoher Besuch angekündigt? Wurde der rote Teppich ausgerollt? Alles weit gefehlt! Heute standen ausschließlich die Produkte von Fischer & Würfl im Rampenlicht. Die kaufmännischen Auszubildenden des 1. Lehrjahres absolvierten erfolgreich einen Fotografie-Workshop mit konkretem Praxisbezug.

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„Unsere Auszubildenden von heute sind unsere Führungskräfte von morgen. Demnach wäre es ja fatal, nicht alles Mögliche zu unternehmen, um unsere Auszubildenden beim Karrierestart zu unterstützen. Und das geht in unserem Verständnis eben weit über das traditionelle Spektrum eines Rahmen-Lehrplans hinaus“, so Andreas Nonnenmacher, Geschäftsführender Gesellschafter der Fischer & Würfl GmbH und Co. KG.

Einraumlüfter – Die Lösung für innenliegende Bäder und Küchen

Einraumlüfter

Einraumlüfter gibt es seit Anfang der 80er Jahre. Hauptsächlich wurden sie zunächst für Hotels entwickelt, die oft innenliegende Bäder haben.

Kleinraumventilator

Hier muss die feuchte Luft abgeführt werden, um Schimmelbildung und andere Bauschäden zu verhindern. Dies geschieht mittels des Einraumlüfters, der die Luft entweder unmittelbar über eine Entlüftungsöffnung oder über einen Versorgungsschacht abführt. Bei letztgenannter Variante können auch mehrere Lüfter angeschlossen werden. Während die feuchte Luft abgesaugt wird, strömt trockene Luft aus den anderen Gebäudeteilen nach – der Einraumlüfter kommt daher auch mit einem einzigen Wanddurchbruch aus. Man nennt ihn deshalb auch Einrohrlüfter, im Gegensatz zu Anlagen, die auch über eine Ansaugöffnung verfügen.

Inzwischen werden solche Lüfter nicht nur in Hotels, sondern auch in Mehrfamilienhäusern oder Seniorenheimen eingebaut. Sogar in ganz normalen Wohnungen oder Einfamilienhäusern kann der Einbau sinnvoll sein. Bei innenliegenden Bädern oder Küchen ist er in jedem Fall ein Muss.

Brandschutz und Bauvorschriften

Bei Gebäuden mit mehr als zweieinhalb Stockwerken ist die Verwendung von Einraumlüftern sogar durch DIN 18017 Teil III vorgeschrieben, falls es Bäder oder Küchen ohne Fenster gibt. Dabei macht der Brandschutz den Einsatz von bestimmten Geräten erforderlich. Ein einfacher Lüfter könnte nämlich Rauch, giftige Gase und Funken in andere Stockwerke verteilen und Fluchtwege unpassierbar machen. Deshalb sind zugelassene Geräte mit einer Brandschutzklappe versehen, die bei einer Temperatur von ca. 70° C die Öffnungen zuverlässig verschließen. Auch dafür gibt es eine Norm: K90, das heißt, die Klappe muss dem Feuer 90 Minuten standhalten, ähnlich wie man es von F90 Wänden oder Türen kennt.

Filter regelmäßig wechseln

Die Einraum- oder Einrohrlüfter sind mit einem Filter ausgestattet, der Staub und Schmutz von dem Motor und dem Flügelrad des Ventilators fernhalten soll. Wie sinnvoll das ist, weiß jeder, der schon einmal in einen älteren Computer hineingeschaut und den Zustand der Lüfterräder gesehen hat.

Z-Line Filter G4 M5 F7

So ein Filter muss regelmäßig gewechselt werden. Ist er verstopft, kann der Lüfter seine Arbeit nicht mehr wie vorgesehen verrichten, nur noch geringe Luftmengen werden bewegt und im schlimmsten Fall überhitzt sich sogar der Motor. Wie oft der Filter gewechselt werden muss, hängt von der individuellen Staubentwicklung ab. Das Intervall beträgt jedoch maximal ein Jahr. Bei viel Staub in den Räumen kann ein neuer Filter aber auch schon nach drei Monaten fällig sein.
Deshalb: regelmäßig, spätestens alle drei Monate, die Innenabdeckung abnehmen und sich den Filter anschauen. Das ist bei den meisten Geräten einfach und unproblematisch möglich. Viele Geräte sind ähnlich wie Staubsauger auch mit einer Anzeige ausgestattet, die Aufschluss über den Zustand des Filters gibt. In der Regel ist das ein kleiner roter Stift, der hochgedrückt wird, wenn die Luft nicht mehr ungehindert strömen kann.

Ein guter Grund zum Austausch: Geräuschentwicklung

Die erste Generation von Lüftern war noch ziemlich laut, zumal die Motorwelle häufig nicht kugelgelagert war. Da kam man schnell auf eine Geräuschentwicklung von mehr als 50 dB – das kann schon nerven, während man in der Badewanne liegt. Zum Glück hat sich da einiges getan: Heutige Lüfter säuseln nur noch mit 30 bis 35 dB.

Wer noch alte Lüfter hat, sollte deshalb über einen Austausch nachdenken und nicht warten, bis das Gerät endgültig den Geist aufgibt. Denn die Lebensdauer ist ohnehin begrenzt. Nach 15 oder 20 Jahren versagen meist der Motor oder die Lager. Bei Hotels oder Seniorenheimen können im Fall eines Austauschs allerdings schon mal 50 bis 100 Lüfter zusammenkommen.

Unterputz- oder Aufputz-Variante?

Für welche Bauform man sich entscheidet, bleibt dem persönlichen Geschmack, aber auch praktischen Erwägungen überlassen. Unterputz-Lüfter sind unauffälliger und stören weniger bei der Badgestaltung. Wer sein Baddesign nicht durch ein Lüftergehäuse an der Wand stören möchte, wird sich für diese Variante entscheiden.

Beim Austausch gibt es allerdings Probleme: ohne dass Kacheln daran glauben müssen, ist er kaum zu bewerkstelligen. Das bedingt einen gewissen Aufwand. Einfacher ist es mit der Aufputz-Variante: Der neue Lüfter lässt sich meist problemlos auf den alten Stutzen stecken und an der Wand verschrauben.

Betrieb und Schaltung

Früher wurden Einraumlüfter meist über den Lichtschalter aktiviert. Nach dem Ausschalten des Lichtes laufen sie dann noch einige Minuten weiter, je nach Voreinstellung. Das ist auch heute noch die häufigste Betriebsart. Manchmal gibt es auch einen Schalter, mit dem man den Lüfter von Hand starten kann – vielleicht will man mal ohne Licht lüften.

Heute stehen auch noch raffiniertere Methoden zur Verfügung: Über einen integrierten Bewegungsmelder zum Beispiel schaltet sich der Lüfter automatisch ein, wenn jemand den Raum betritt oder sich darin bewegt. Oder er wird mit einem Feuchtigkeitssensor ausgestattet, der sich bei einer gewissen relativen Luftfeuchte einschaltet und erst wieder stoppt, wenn ein vorgegebener Wert unterschritten wird. Dies ist gewissermaßen die Luxusversion des Einraumlüfters, die aber das Risiko birgt, dass es bei hoher Luftfeuchte (subtropischem Klima, wie es auch in unseren Breiten verstärkt vorkommt) zu einem unerwünschten „Dauerlauf“ des Lüfters kommt.

Einraumlüfter in der Privatwohnung

Im Privatbereich haben Einraumlüfter einen anderen Namen: Sie heißen dann Kleinraumventilatoren – arbeiten aber nach demselben Prinzip. Bei der heutigen Bauform schaut man nicht mehr auf die Ansaugöffnung mit Gitter oder Schlitzen, sondern es gibt eine glatte Abdeckung. Das Ansaugen der Luft erfolgt seitlich unter den Rändern der Abdeckung. Optisch ist die Lüftung also schöner gelöst, allerdings ist nun der Filter nicht mehr sichtbar und man vergisst das Wechseln umso leichter.

Helios Einraumlüfter

Der Einbau eines Kleinraumventilators kann sich auch in Zimmern mit Fenstern lohnen. Im Winter will man nicht so gerne das Badezimmer- oder Küchenfenster öffnen, um zu lüften. Im Sommer wiederum ist das geöffnete Fenster eine beliebte Einflugschneise für Insekten. Außerdem bringt ein Ventilator eine länger währende und konstantere Luftumwälzung als sie durch klassisches Lüften zu erreichen ist.

Wer sich für den Einbau eines Kleinraumventilators entscheidet, sollte möglichst einen Fachbetrieb hinzuziehen. Denn hier ist professionelles Know-how gefragt, von der Auswahl des richtigen Gerätes über die elektrischen Anschlüsse bis zu der Bestimmung des besten Einbauortes.
Markenlüfter gibt es von den Herstellern Helios, Maico, Systemair und Limodor. Sie garantieren auch die Ersatzteilversorgung und den zuverlässigen Service.

 

Weitere Produktdetails und Ansprechpartner zum Thema Einraumlüfter finden Sie unter: www.fischerundwuerfl.de

Ultraschallvernebler – natürliche Hygienesicherheit im Büro und Zuhause

Ultraschallvernebler Fischer & Würfl

Ultraschallvernebler sorgen für gesunde Luft

Ultraschallvernebler stellen die Balance bei mangelnder Luftqualität hier. Dies ist äußerst wichtig, denn unser Körper braucht frische und gesunde Luft. Sie stärkt das Immunsystem und macht uns aktiv. Jedoch ist die Luft, die wir täglich einatmen, immer mehr mit Schadstoffen belastet. Gerade in geschlossenen Räumen sammeln sich Mikroorganismen, die Krankheiten hervorrufen können. Zudem macht eine erhöhte Konzentration an Hausstaub, Milben oder Pollen vor allem Allergikern das Leben schwer. Die Wintermonate sind besonders gefährlich, denn durch die Heizungswärme sinkt die Luftfeuchtigkeit im Raum. Weil dadurch die Atemwege schneller austrocknen können, sind wir Menschen anfälliger für Infektionen. Dieses Risiko wird natürlich dadurch verstärkt, wenn sich im Büro oder im Wartezimmer von Arztpraxen besonders viele Personen in einem Raum aufhalten.

Das muss nicht sein: Es gibt spezielle Geräte zur Ultraschalvernebelung, die einen keimbekämpfenden Wirkstoff homogen im gesamten Raum verteilen – ohne Erwärmung und fast geräuschlos.

Ultraschallvernebler

Wie funktioniert Ultraschallvernebelung mit dem Wirkstoff Clair® ?

Ultraschallvernebler in Verbindung mit dem Wirkstoff Clair® optimieren die Qualität der Raumluft: Bei der Kaltvernebelung wird ein rein biologischer, antibakterieller Wirkstoff mit Hochfrequenzschwingungen in mikrofeine Nebelpartikel umgewandelt, die dann durch ein Gebläse an die Raumluft abgegeben werden.

Dadurch werden Keimübertragungen verhindert, Krankheitsursachen bekämpft, Leistungsfähigkeiten gesteigert sowie Körper und Geist in harmonischen Einklang gebracht. Die erhöhte Luftfeuchtigkeit in Kombination mit dem „reinigenden“ Wirkstoff hat positive Auswirkungen auf alle Menschen im Raum – egal, ob es sich dabei um ein Großraumbüro, eine Arztpraxis oder das eigene Zuhause handelt.

Clair Wirkstoff

Natürliche Alternative zu herkömmlichen Produkten

Ultraschallvernebelungsgeräte mit dem Wirkstoff Clair® sind also ideal, wenn es um hygienische Langzeitbefeuchtung von Räumen geht. Es wird eine natürliche Regulierung der Luftqualität erzeugt. Vorhandene Keime in der Luft und auf Oberflächen werden abgetötet.

Die Vorteile auf einen Blick:

– Verbesserung der Raumluft
– Linderung von allergischen Beschwerden
– Wirksamkeit gegen Schimmel
– Natürliche Desinfektion
– Hilfe gegen unangenehme Gerüche

Einsatzbereiche:

– Wohn-, Ess-, Schlaf- und Kinderzimmer
– Sensible Bereiche wie Arztpraxen, Kliniken, Alters-/Pflegeheime, Kindergärten und Schulen
– Konferenzräume, Banken, Bürogebäude
– Fitness-Studios, Hotels, Gaststätten, Bars, Clubs
– Öffentliche Verkehrsmittel
– Industrie, Landwirtschaft, Lebensmittelbereich u.v.m.

Die Lösung gegen Viren, Bakterien & Schimmelpilze

Durch eine innovative Entkeimungstechnologie, wie sie bei Ultraschallvernebelungsgeräten von Fischer & Würfl und dem Wirkstoff Clair® eingesetzt wird, ist eine präventive und permanente Desinfektion von Luft und Oberflächen möglich. Zudem bietet sie einen nachhaltigen Schutz vor mikrobieller Neubesiedelung.

Der Wirkstoff

Der in den Ultraschallgeräten verwendete Wirkstoff basiert auf rein natürlichen Bestandteilen wie Milchsäure, Wasserstoffperoxid und Wasser. Diese Stoffe sind nicht sensibilisierend oder reizend für Menschen und Tiere. Atembeschwerden durch herkömmliche Desinfektionsmittel gehören somit der Vergangenheit an.

Perfektes Ergebnis für die Gesundheit

Anwender erhalten eine keimfreie Umgebung – sterilisiert durch vernebelte Flüssigkeit. So bleiben Familienmitglieder und Mitarbeiter gesund. In Räumen mit generell erhöhter Ansteckungsgefahr wie beispielsweise Arztpraxen wird das Risiko von Grund auf gestoppt. Da sogar multiresistente Keime wie MRSA und MRGN („Krankenhauskeime“) sicher eliminiert werden, ist der Einsatz der Vernebelungssysteme gerade in human-medizinischen Einrichtungen zu empfehlen.

Vorteile für Mensch und Umwelt

Der verwendete Wirkstoff enthält keinen Alkohol. Er ist biologisch verwertbar und abbaubar. Durch das Vernebelungsprinzip gibt es keinen Ort, an dem sich Erreger „verstecken können“. Das Ergebnis: eine absolute Desinfektion ohne Aufwand und mit Geräten in schlicht-modernem Design.

Nachgewiesene Wirkung

Die Wirksamkeit des Stoffes, der in Geräten von Fischer & Würfl zum Einsatz kommt, wurde im Rahmen eines toxikologisch-hygienischen Gutachtens durch Univ. Prof. Dr. Walther Heeschen belegt. Gerne können Sie den Wirkungsnachweis einsehen.

Boneco U200 Ultraschallvernebler weiß

Ultraschallvernebelungsgeräte bei Fischer & Würfl

In unserem Online-Shop finden Sie unterschiedliche Modelle der Ultraschallvernebelungsgeräte. Gerne beraten wir Sie, welche Größe sich am besten für Ihren individuellen Einsatzbereich eignet. Schauen Sie gleich im Shop vorbei und finden Sie dort alles, was Sie brauchen, um in Ihrer Umgebung wieder gesund atmen zu können – egal ob in den eigenen vier Wänden, am Arbeitsplatz oder wo immer Sie sich in geschlossenen Räumen aufhalten.

Zusammen mit unserem Kooperationspartner bieten wir den Wirkstoff Clair® an. Das System unserer Geräte ist wissenschaftlich fundiert, der Luftentkeimungswirkstoff beruht auf rein natürlichen Substanzen und hat sich sowohl in der Medizintechnik als auch bei der Lebensmittelherstellung bereits vielfältig bewährt.

Weitere Produktdetails und Ansprechpartner zum Thema Ultraschallvernebler finden Sie unter: www.fischerundwuerfl.de

Wohnraumlüftungsgerät – Das Herzstück der Kontrollierten Wohnraumlüftung für Ihr Eigenheim

Wohnraumlüftungsgerät

Dank Wohnraumlüftungsgerät – Immer gute Luft im ganzen Haus

Die Wärmeisolierung unserer Wohnungen und Häuser wird immer besser. Das ist natürlich sehr erfreulich, kann aber zu Problemen bei der Belüftung der Räume führen. Bei ungedämmten Räumen findet immer ein gewisser Luftaustausch durch die Wände und die nicht ganz dichten Fenster und Türen statt. Die so genannte Fugenlüftung oder freie Lüftung. Eine gute Wärmedämmung soll aber genau dies unterbinden. Daher muss für eine aktive Lüftung gesorgt werden. Durch regelmäßiges Stoßlüften können zwar Feuchtigkeit, Schadstoffe und Gerüche entfernt werden, dabei geht aber auch immer Heizenergie verloren.

Eine effizientere Lösung ist die kontrollierte Lüftung mit Hilfe von Ventilatoren. Wird sie mit einer Wärmerückgewinnung gekoppelt, geht durch das Lüften kaum noch Energie verloren. Das System ist besonders für Niedrigenergie- und Passivhäuser wichtig. Da diese luftdicht sind, muss eine entsprechende Wohnraumlüftung installiert werden. Werden die Wohnräume nicht ausreichend belüftet, macht sich dies nicht nur durch eine schlechte, müde machende Luft bemerkbar. Die in den Räumen verbleibende Feuchtigkeit führt auch schnell zu Schimmelbildung. Sie muss dann aufwendig und teuer bekämpft werden. Daher gibt es für Passiv- und Niedrigenergiehäuser gesetzliche Regelungen zur Wohnraumbelüftung. Eine Wohnraumlüftung kann als Einzelraumlüftung oder als zentrale Lüftungsanlage ausgelegt sein.

Einzelraumlüftung

Diese Art der Wohnraumlüftung ist am einfachsten zu installieren und kann auch nachträglich in bestehende Gebäude eingebaut werden. Das Wohnraumlüftungsgerät wird an der Innenseite der Außenwand eines Raumes installiert. Durch in die Fassade gebohrte Löcher strömt Frischluft in das Gerät. Hier wird sie gefiltert, so dass Staubpartikel oder Pollen nicht in den Wohnraum gelangen. Ist in das Wohnraumlüftungsgerät kein Wärmetauscher integriert, sollte es neben der Heizung montiert werden. So kann die einströmende Frischluft direkt von der Heizung erwärmt werden. Besser ist ein Gerät mit Wärmetauscher. In einem solchen Wohnraumlüftungsgerät strömen Abluft und Frischluft, in getrennten Leitungen, umeinander herum. Dabei wird die Wärme der Abluft auf die Frischluft übertragen. Die so vorgewärmte Frischluft wird in den Raum geleitet, die Abluft strömt nach draußen.

Die Anzahl der benötigten Wohnraumlüftungsgeräte hängt von der Größe und der Nutzung des Raumes ab (s.u. »Auslegung der kontrollierten Wohnraumlüftung«). Das Gerät kann über eine Fernbedienung gesteuert und so flexibel den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden. Es handelt sich hierbei also um eine kontrollierte Wohnraumbelüftung.

Vorteile und Nachteile der Einzelraumlüftung

Vorteile 

  • Sie ist schnell und relativ einfach zu realisieren.
  • Sie kann problemlos auch nachträglich installiert werden.
  • Es ist kein Leitungssystem erforderlich.
  • Die Einzelraumlüftung ist billiger als eine zentrale Wohnraumlüftung.
  • Sie spart Energie, besonders wenn sie mit einem Wärmetauscher kombiniert ist.
  • Für Allergiker ist sie besonders vorteilhaft, weil die einströmende Luft gefiltert wird.

Nachteile 

  • Die Ventilatoren des Wohnraumlüftungsgeräts erzeugen ein Laufgeräusch, das als störend empfunden werden kann.

Wohnraumlüftungsgerät in zentraler Wohnraumlüftung

Zentrale Wohnraumlüftung

Bei einer zentralen Wohnraumlüftung gibt es nur ein Wohnraumlüftungsgerät, welches das gesamte Haus versorgt. Daher sind hier Leitungen erforderlich. Die Installation einer zentralen kontrollierten Wohnraumlüftung empfiehlt sich vor allem für Neubauten oder bei einer größeren Sanierung eines Altbaus. Ein nachträglicher Einbau ist aber auch möglich, nur aufwendiger. Für diese Anlage brauchen Anwender einen Raum, der groß genug ist, um das zentrale Wohnraumlüftungsgerät, die Schalldämpfer, die Luftkanalanbindung und die Filterstufe aufzunehmen. Hierfür eignen sich Keller oder Speicherräume besonders gut.

Die zentrale Wohnraumlüftung besteht aus dem Wohnraumlüftungsgerät, dem Verteilsystem und einem Wärmetauscher. Die Frischluft wird durch Schlitze in der Außenwand oder einen Ansaugturm angesaugt. Wenn man sie durch einen Erdwärmetauscher leitet, wird sie im Winter schon vorgewärmt, im Sommer gekühlt. In einem Meter Tiefe herrscht im Erdboden – im Sommer ebenso wie im Winter – eine relativ konstante Temperatur von 10 °C. In dem Wohnraumlüftungsgerät wird zusätzlich die Wärme der Abluft auf die Frischluft übertragen. Hierbei können bis zu 90 % der Energie erhalten bleiben. Diese erwärmte Frischluft wird über das Verteilsystem im ganzen Haus verteilt.

Das Verteilsystem der zentralen Wohnraumlüftung wird meist als On-floor- oder als In-floor-System ausgeführt. Bei einem In-floor-System werden die Luftleitungen im Rohboden verlegt. Dadurch bleibt auf dem Boden Platz für andere Leitungen. Allerdings ist diese Art der Verlegung in der Regel nur bei einem Neubau sinnvoll. Bei einem On-floor-System liegen die Luftleitungen zwischen dem Rohboden und dem Estrich. Diese Verlegung ist auch noch nach dem Betonieren der Deckenplatte möglich. Beide Leitungssysteme sind nach der Fertigstellung in den Räumen nicht sichtbar. Bei einem nachträglichen Einbau können die Luftkanäle auch hinter abgehängten Decken oder Trockenbauelementen verlegt werden.

Die zentrale Wohnraumlüftungsanlage lässt sich je nach Bedarf steuern. So kann der Luftstrom zwischen dem Mindestluftwechsel und dem Maximaldurchfluss den aktuellen Bedürfnissen angepasst werden. Ist beispielsweise tagsüber niemand zu Hause oder steht eine Urlaubsreise an, reicht der Minimalbetrieb aus. So spart das zentrale Wohnraumlüftungsgerät zusätzlich Energie. Sind viele Personen anwesend, kann wieder auf Maximalbetrieb umgeschaltet werden.

Vorteile und Nachteile der zentralen Wohnraumlüftung

Vorteile: 

  • Im ganzen Haus kann eine ausreichende Lüftung garantiert werden.
  • Gerüche und gesundheitsgefährdende Stoffe, z. B. Tabakrauch, werden sofort entfernt.
  • Es wird Heizenergie eingespart.
  • Die CO2-Emission wird verringert, da weniger Heizenergie benötigt wird.
  • Staub und Pollen dringen nicht in das Haus ein, was für Allergiker besonders günstig ist.
  • Feuchtigkeit wird zuverlässig aus den Räumen abgeführt. Das schützt vor Schimmelbildung.
  • Die Luft ist schon vorgewärmt, wenn sie in die Wohnräume strömt.
  • Es entsteht keine Zugluft.
  • Da die Fenster für die Frischluftzufuhr nicht geöffnet werden, dringt kein Straßenlärm in das Haus.

Nachteile: 

  • Es muss ausreichend Platz für die Anlage vorhanden sein.
  • Im Winter muss darauf geachtet werden, dass die Luft nicht zu trocken wird.
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ÖNORM H2038 zur Auslegung der kontrollierten Wohnraumlüftung

Diese Norm gibt drei Auslegungsrichtlinien vor. Angewendet werden muss diejenige, die den höchsten Wert ergibt. Berechnet wird hierbei der notwendige Volumenstrom der kontrollierten Wohnraumlüftung.

  • Auslegung nach Raumart: Badezimmer, Kochnischen und Küchen benötigen einen Luftaustausch von 40 m³/h. Bei den Küchen ist damit aber kein Dunstabzug integriert. Separate WC-Räume benötigen 20 m³/h und Abstellräume 10 m³/h Außenluftstrom.
  • Auslegung nach Anzahl der Personen: Pro Person sind 36 m³/h Luftaustausch erforderlich.
  • Auslegung in Bezug auf den Luftwechsel: Es ist ein Mindestluftvolumenstrom erforderlich, der sich wie folgt berechnet: Wohnnutzfläche x Raumhöhe x 0,5/h.

Die Wohnnutzfläche wird in m², die Höhe in m eingesetzt. Der Faktor 0,5/h ist der Mindestluftwechsel. Ist die Wohnnutzfläche größer als 150 m², kann dieser Faktor auf 0,3/h herabgesetzt werden. Zur Auslegung der kontrollierten Wohnraumlüftung gibt es noch weitere Normen, beispielsweise die EN 15251 und die DIN 1946-6:2009, sowie Empfehlungen des Passivhausinstituts.

Was macht eigentlich ein Revisionsdeckel im Lüftungskanal

Revisionsdeckel

Gesunde Luft ist lebenswichtig. Wird sie in einem Lüftungskanal transportiert, muss dieser regelmäßig überprüft und nötigenfalls auch gereinigt werden. Für die vorgeschriebenen Sichtkontrollen und eine eventuelle Reinigung sind an bestimmten Stellen des Kanals Revisionsöffnungen eingebaut (meist bei Richtungsänderungen sowie vor oder/und hinter Anbauteilen). Die zugehörigen Revisionsdeckel verschließen die Revisionsöffnungen sorgfältig und lassen sich bei Bedarf leicht abnehmen. Wie hoch die Dichtigkeit eines Revisionsdeckels wirklich ist, hängt vom ordnungsgemäßen Einbau und der Einbaulage ab. Revisionsdeckel gibt es im Handel für runde Luftleitungen bzw. Wickelfalzrohre sowie für rechteckige Luftkanäle.

Werden Lüftungskanäle oder -rohre nicht regelmäßig gereinigt, können sie im Laufe der Zeit verschmutzen. Dann können Mikroorganismen wie Viren, Bakterien oder Schimmelpilze wachsen, die ihre Sporen an die Luft abgeben und somit Mensch und Tier schädigen.

VDI 6022

Die Richtlinie VDI 6022 beschäftigt sich in ihrer Reihe mit der Qualität von Raumluft in Gebäuden. Das Minimalziel der Richtlinie ist dabei, dass die Luft, die von der jeweiligen Anlage angesaugt und in den Raum abgegeben wird, nicht von der Technik verunreinigt wird. So heißt es wörtlich: „[….] müssen alle luftführenden Komponenten mit vertretbarem technischem Aufwand zu inspizieren, zu reinigen und gegebenenfalls zu desinfizieren sein“. Die Inspektion, Reinigung und gegebenenfalls auch Desinfektion geschieht über die Revisionsöffnungen, die mit den entsprechenden Revisionsdeckeln verschlossen sind. Da die Deckel leicht abnehmbar und nach der Inspektion wieder montierbar sind, wird hierdurch die Sauberkeit der Anlage sichergestellt. Für die ordnungsgemäße Überwachung der Lüftungsanlage ist der Betreiber derselben verantwortlich. Dazu sagt die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGH): „Dem Anlagenbetreiber obliegen Anweisungs-, Auswahl- und Überwachungspflichten, soweit er Aufgaben oder Tätigkeiten an Beschäftigte oder Auftragnehmer delegiert“. Die dafür geltenden Vorschriften sind in §4, Ziffer 7 ArbSchG und §15, SGB VII festgehalten, ebenso in den entsprechenden Vorschriften zur Unfallverhütung.

Revisionsöffnung mit Revisionsdeckel 

Revisionsdeckel sind Deckel, die wieder verschließbar sind. Seit Januar 2012 gibt es mit der DIN 15780 auch eine Norm, in der sich alles um die Sauberkeit von Luftleitungen und Lüftungsanlagen dreht. Diese besagt, dass die Anlage so konzipiert und gebaut werden muss, dass sie während ihrer Lebensdauer bei Bedarf ausreichend gesäubert werden kann: „Die Sauberkeit von Lüftungsanlagen ist wichtig für das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen, den Energieverbrauch, die Nutzungsdauer der Anlage sowie für die Sauberkeit von Betriebsabläufen oder Prozessen, die im belüfteten Bereich ausgeführt werden.“ Dabei wird überprüft, ob die in den Plänen eingezeichneten Revisionsöffnungen und Revisionsdeckel wirklich ausreichend vorhanden und entsprechend gut zugänglich sind. In der DIN EN 12097 sind die festgelegten Mindestmaße der Öffnungen zu finden, für die von den einzelnen Herstellern der Lüftungsrohre auch die passenden Revisionsdeckel angeboten werden. Diese gibt es wahlweise mit oder ohne Kantenschutz.

Klimaschutz mit Lüftungsanlagen

In Passiv- und Niedrigenergiehäusern führen Lüftungsanlagen die Frischluft von außen zu und sorgen dafür, dass die verbrauchte Luft wieder abgeführt wird. Mit diesem System geht – je nach Ausführung – kaum Energie verloren. Denn Lüftungsanlagen können sogar die von außen zugeführte Luft erwärmen, so dass sich die Heizung im Haus fast erübrigt. Besonders in Passivhäusern sind Lüftungssysteme absolut erforderlich: Durch ihre dichte Gebäudehülle kann der im Wohnraum kondensierte Wasserdampf nicht entweichen und es kommt unweigerlich zur Schimmelbildung. Lüftungsanlagen verhindern das – dank ihrer kontrollierten Zu- und Abfuhr von Raumluft.

Kanäle für Lüftungsanlagen

Die Kanäle für die Lüftungsanlagen haben wahlweise einen runden, quadratischen, ovalen oder rechteckigen Querschnitt. Sie bestehen aus graden Bauteilen und entsprechenden Formstücken, mit denen die einzelnen Elemente verbunden werden (T-Stück, Übergang, Bogen). In der Regel werden die Lüftungskanäle in den Hohlräumen von Decken, Böden oder in speziellen Schächten verlegt. Die meisten Lüftungskanäle bestehen aus Stahlblech, das sendzimirverzinkt und zwischen 0,5 und 1,2 Millimeter stark ist. Teilweise werden aber auch Bleche mit bis zu 5 Millimeter Stärke verwendet. Für größere Querschnitte kommen normalerweise rechteckige Kanäle zum Einsatz, bei kleineren werden runde Rohre verlegt. Lüftungsanlagen aus Edelstahl oder Aluminium werden seltener gewählt. Kunststoffleitungen sind bei besonderen Anforderungen zwingend erforderlich, so beispielsweise wenn es um den Transport von Laborabluft geht. Hier gilt es, die jeweilige Brandklasse zu beachten.

Regelmäßige Wartung und Reinigung

Besonders in Luftkanälen, die Zuluft von außen in das Gebäude führen, und in Entlüftungssystemen von Küchen müssen Reinigungsöffnungen vorhanden sein. Für jeden Querschnitt und jede Form der Öffnung gibt es bei Fischer und Würfl die entsprechenden Revisionsdeckel. Von der Art der Anlage, der Menge an Staub, Fett und anderen Verunreinigungen sowie vom eingebauten Filter hängt es ab, wie oft eine Revision oder Reinigung erfolgen muss. Spätestens alle drei Jahre ist eine Wartung fällig. Hierbei ist dann sichtbar, ob die Reinigung nötig ist, oder nicht. Eingebaute Filter sollten dagegen jedes Jahr ausgetauscht werden.

Mehr Informationen zu Revisionsdeckel erhalten Sie auch telefonisch unter 02638/93160.